Zwischen Kamera, Musik und Sozialer Arbeit sucht Bruno Tenschert den Moment, in dem ein Mensch sichtbar wird.
Als Fotograf, Musiker und Sozialarbeiter stellt er die Menschen und ihre Themen in den Mittelpunkt.

Als Jugendlicher kam Bruno zuerst über das Skateboarden mit der Fotografie in Berührung. 
Mit einer Polaroid Impuls AF und der Revue-Spiegelreflexkamera seines Papas begann er, Erinnerungswelten abzulichten.

Nach einer Ausbildung zum Schreiner studierte er Soziale Arbeit. 
Auf dem Campus in Benediktbeuern nutzte er das Schwarz-Weiß-Fotolabor und begleitete dokumentarisch und porträtierend die Lebenswelten seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen. Sein erstes Fotobuch, „Positiv vom Negativ“, entstand 2007 als Seminararbeit.
Auch beim Berufseinstieg als Streetworker in Schwabmünchen war die Kamera dabei. Er baute dort die aufsuchende Jugendarbeit mit auf und sprach Jugendliche und junge Erwachsene auf der Straße an, um sie zu porträtieren. Seine erste Ausstellung, „Einmaliger Auslöser“ (2008 und 2010), dokumentierte diese Gespräche und Erfahrungen.
2018 machte sich Bruno selbstständig. Im selben Jahr reiste er in den Kosovo und war in Prizren als offizieller Fotograf des DokuFest tätig. 
Er porträtierte dort unter anderem den Fotografen und Filmemacher Khalik Allah sowie sämtliche Volunteers des Festivals 
und entwickelte aus diesen Porträts ein Stop-Motion-Video. 
Außerdem begleitete er dokumentarisch die Arbeit des Rural Water and Sanitation Support Programme, eines langfristigen Programms zur Wasser- und Sanitärversorgung im ländlichen Kosovo, getragen von der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit (DEZA/SDC) und internationalen Partnern.

Zurück in Deutschland begleitete er weiter Menschen in ihren Lebenswelten. 
Während der Coronazeit bekam er 2020 die Möglichkeit, für die ETH Zürich Videokonzepte im Bereich der Wirtschaftspädagogik zu entwickeln und umzusetzen.

Als Musiker komponierte er die Musik für das inklusive Theaterstück „Irreparabel“ (2023) und das Kindertheaterstück „Himmelwärts“ (2026/2027) am Jungen Theater Augsburg.
Ob bei Konzerten, Veranstaltungen oder der Gründung eines Restaurants: 
Bruno geht es darum, Menschen und ihre Geschichten im richtigen Licht festzuhalten. 
Zu den Menschen, die er fotografiert hat, zählen Angela Merkel auf ihrer Lesereise im Aegis Buchladen in Ulm (2025), Lady Bitch Ray beim Brechtfestival 2026 oder Sophie Passmann im „Denkraum“ der Stadt Augsburg (2019). 

Musikerinnen und Musiker wie Martin Kohlstedt und Bands wie Black Sea Dahu oder Bombay Bicycle Club hat er begleitet und porträtiert. 
Zudem konzipierte er das inklusive Podcastprojekt „Be Heard“ in Zusammenarbeit mit dem BR und dem Caritasverband Augsburg und 
dokumentierte es fotografisch und filmisch.


Für ihn ist Fotografie ein Entwicklungszustand, in dem man kurz die Zeit anhalten und festhalten kann. 
Eine gute Fotografie ist wie ein Gespräch, in dem die richtigen Fragen gestellt werden: ein Gefühl, das entsteht, ein Augenblick, ein „Auslöser“, der in Erinnerung bleibt.
Derzeit entwickelt er die Ausstellungsreihe „Nichtschwimmer“, die 2024 in Krumbach (Schwaben) begann, fotografisch und biografisch weiter.
Für das Jahr 2027 ist eine Ausstellung im Aegis Buchladen geplant.





Anfragen und Kontakt:
brunotenschert@gmail.com
+4917623900594



Portrait © Gerald von Foris

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